Der „Chef“ schreibt: Folge 1 der neuen Kolumne

Was ist diese Kolumne?

Das ist die erste Folge meiner Kolumne. Ich berichte zweiwöchig über Themen, die mich beschäftigen. Und das muss nicht unbedingt mit IC zu tun haben. Auch allgemeine Themen, soziale Themen, Themen aus dem Markt und anderes sind in dieser Kolumne zu finden. Für mich ist diese Kolumne das erste Mal, dass es um mich als Person geht. Ein erstes Mal wie so viele erste Male in meinem Leben und hier kommen wir schon zur ersten Einsicht: Wer persönlich wachsen will, der muss öfter neue Dinge tun. Keine wirklich neue Einsicht, aber eine Einsicht, die ich sehr ernst nehme.

Für mich ein persönliches Highlight:

Kürzlich durfte ich in Frankfurt ein besonderes erstes Mal erleben. Ich durfte mich in das Cockpit einer Boing 737 setzen – zugegeben, es war ein Simulator. Aber ein sehr realistisches Erlebnis. Bisher kannte ich nur die Cockpits kleiner einmotoriger Maschinen mit unter zwei Tonnen Gewicht. Für mich als Flugzeugfan war das damit ein wirkliches Erlebnis, das ich sicherlich nicht vergessen werde. Habe ich daraus etwas gelernt? Ja, die Nase einer Boing fällt beim Kurvenflug nach unten weg. Ich denke man muss nicht aus jeder Begebenheit eine Philosophie machen. Sonst würde ich jetzt wohl schreiben, dass ein Flug wie die persönliche Entwicklung ist: Man startet und fliegt dann hinauf… Oder eher nicht.

Mal was Persönliches – Gewalt an Schulen: Muss das sein?

Letzte Woche gab es ein Ereignis, das in mir einige Fragen aufwirft. Ich bin in einem Projekt und hier jede Woche an einer Schule. In der vergangenen Woche war ich auch dort. Einer meiner Schüler wurde in der Pause niedergestochen. Mit einem Messer. Er kannte den Angreifer nicht und es gab schlicht keinen Grund außer schlechte Laune beim Angreifer. Das weckt bei mir die Frage, was mit dieser Gesellschaft eigentlich passiert ist. Als ich vor über 20 Jahren in diesem Beruf anfing, da gab es auch schon Gewalt. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, das hat zugenommen und ist irgendwie roher und bedingungsloser geworden. Wir sollten uns alle die Frage stellen, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Jeder kann mit seiner Stimme einen Teil zu einer sozialeren Gesellschaft beitragen – wenn auch nur im Kleinen. Daran sollten wir alle arbeiten, damit solche Dinge nicht einfach so passieren. Das erfordert manchmal Mut und manchmal ist der Horizont nicht mehr zu sehen. Aber ich bin sicher, dass es sich lohnt, denn es liegt schließlich in unserer Verantwortung, was aus der Welt wird, in der unsere Nachfahren leben werden.

IC geht in Betrieb

Nachdem IC im ersten Quartal alles eingerichtet hat, geht es jetzt um die Umsetzung. Wir gehen in den laufenden Betrieb – Juchhu. Vor uns liegt ein arbeitsreiches und vor allem sicherlich ereignisreiches restliches Jahr 2024. Ich freue mich schon darauf, auch wenn niemand wissen kann, wie sich alles entwickelt. Schließlich geht IC mit seinen Angeboten komplett neue Wege und wird auch weiterhin neue Wege gehen. Es geht schließlich darum, dass alle Menschen Zugang zu solchen Leistungen bekommen sollen. Für mich ist dieses Unternehmen – das sich durch meinen beruflichen Werdegang entwickelt hat – nicht nur die Umsetzung meiner Erfahrung, sondern schlicht und ergreifend mein Weg, um einen Beitrag zu leisten. Und vielleicht auch ein Stück Zukunft zu formen, die allen Vorteile bringt.

In diesem Sinne wünsche ich noch eine gute Zeit und bis zur nächsten Kolumne.

Viele Grüße

Heiko

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